Endlich schwanger werden!
Daran kann es liegen: Mögliche Ursachen
Unfruchtbarkeit hat in den meisten Fällen keine erbliche, sondern eine erworbene Ursache. Während beispielsweise 1970 noch ca. 90 % der Frauen und Männer bei der  Geburt ihres ersten Kindes unter 30 Jahre alt waren, sind bereits heute mehr als ein Viertel der Paare älter als 30 Jahre. Bereits ab dem 30. und stärker noch ab dem 35. und 40. Lebensjahr nimmt die Fruchtbarkeit der Frau und etwa ab dem 40. Lebensjahr die Samenproduktion und -qualität  beim Mann langsam ab.
Unfruchtbarkeit bei der Frau
Störung der Eizellenreifung
Die gestörte Eizellreifung ist ein häufiger Grund für die Unfruchtbarkeit der Frau. Hinter der Störung steht meist eine hormonelle Fehlfunktion in den Eierstöcken. Stehen die  Hormone in einem Ungleichgewicht zueinander, kann neben der Eizellreifung auch der Eisprung oder die Bildung des Gelbkörpers negativ beeinflusst werden.
Eileiterbedingte Unfruchtbarkeit
Die Eileiter sind das „Förderband“ für die Samenzellen zur Eizelle und für die befruchteten Eizellen in Richtung Gebärmutterhöhle.  Sind die Eileiter verklebt oder anderweitig verschlossen, kann der Transport der Eizellen erschwert oder unmöglich sein. Ein Verschluss der Eileiter kann durch Entzündungen, vorangegangene Eileiterschwangerschaften, Operationen oder durch eine spontane Wucherung der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose) bedingt sein.
Endometriose
Endometriose bedeutet Wachstum der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Diese Wucherungen können neben Harnblase, Darm und Bauchhöhle auch die Fortpflanzungsorgane wie Eileiter und Eierstöcke betreffen, so dass eine Empfängnis erschwert wird. Die Ursache für die Endometriose ist weitgehend unbekannt.
Veränderung der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses
Der Gebärmutterhals ist, ähnlich wie bei einem Flaschenhals, für die Spermien auf dem Weg zur Eizelle die engste Stelle. Durch Vernarbung (Operation), Verschlüsse oder Entzündungen kann die Fortpflanzung auch in diesem Bereich behindert werden.
Muskelknoten (Myome) in der Gebärmutter sind manchmal der Grund für anhaltende Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten.
Fehlbildungen von Eierstöcken, Eileitern oder Gebärmutter
In sehr seltenen Fällen sind Fehlbildungen an den Fortpflanzungsorganen der Grund für den unerfüllten Kinderwunsch.
Polyzystisches Ovar (PCO)
Oft wird die Unfruchtbarkeit bei der Frau durch das Auftreten vieler kleiner Zysten
(mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen) in den Eierstöcken (polyzystisches Ovar) ausgelöst.
Unfruchtbarkeit beim Mann
Die häufigste Störung der Fruchtbarkeit beim Mann ist eine mangelhafte Produktion normaler und gut beweglicher Spermien.
Die Ursachen hierfür können vielfältig sein:
- Eine Mumpsinfektion in der Kindheit
- Krampfadern im Bereich der Hoden
- Hodenhochstand
- Hormonstörungen
- Diabetes
- Operierte Tumore
- Schädigung in der Erbanlage
- Stress
- Infektionen
- Umweltbelastungen
- Starker Nikotin- und/oder Alkoholkonsum
Oft lassen sich allerdings die Ursachen nicht eindeutig finden. Eine weitere, wenn auch seltenere Ursache liegt in einem gestörten Spermientransport. In diesem Fall werden zwar genügend Spermien gebildet, sie können aber, weil die Samenleiter blockiert sind, nicht in den Körper der Frau gelangen. Meist sind unterentwickelte oder verklebte Nebenhodengänge oder eine vorausgegangene Sterilisation die Ursache.
Francesca und Fabio Sandri kommen aus Verona. Herr Sandri ist selbstständig und Designer für Türen. Die beiden sind ein junges, attraktives Ehepaar, das schon vor der Hochzeit wusste: Unser größter Wunsch ist eine Familie mit Kindern! Allerdings wollte es nicht so recht klappen. Nach verschiedenen Untersuchungen haben sie sich in Italien informiert und mehrere Behandlungen versucht – leider ohne Erfolg.

Der sogenannte „ZECH-Selector“ dient grundsätzlich der Trennung der guten von den schlechten Spermien. Er ist ein einmal zu verwendendes Gerät aus Kunststoff von der Größe eines Aschenbechers. Der Selector besteht aus zwei Kammern, die mittels Kapillarspalt verbunden sind. In die äußere Kammer wird das Sperma gegeben und in der inneren Kammer befindet sich ein Nährmedium. Durch das Aufsetzen des Lamellenhalters wird eine Brücke zwischen innerer und äußerer Kammer geschaffen.
Die Spermien „schwimmen“ nun durch die Kapillarräume in das Nährmedium und werden so von dem restlichen Material des Ejakulates isoliert und befinden sich im sauberen Nährmedium. Der Vorteil der Verwendung des Zech-Selectors besteht darin, dass durch die spezielle Behandlung der Spermien keine Schädigungen entstehen.

Einst schickte Donar, der germanische Gott des Donners, einem unglĂĽcklichen Ehepaar einen Storch um ihm zum gewĂĽnschten 