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Mit ‘Kinderwunsch’ getaggte Artikel

Social freezing- Fertilitätsreserve – Kryokonservierung – IVF – In-vitro-Fertilisation

Mittwoch, 13. Juli 2011

Social freezing – Fertilitätsreserve – Mutterschaft auf Eis legen

Unter Fertilitätsreserve versteht man das Tieffrieren (= Kryokonservieren) von Ei- oder Samenzellen, um zu einem späteren Zeitpunkt eine gewünschte Schwangerschaft mit „jungen, gesunden“ Geschlechtszellen zu ermöglichen.

Frauen haben zur Zeit der Geburt ca. 2 Millionen Eizellen in den Eierstöcken angelegt. Dieser Vorrat nimmt jedoch bis zur Pubertät auf ca. 400.000 – 500.000 Eizellen ab. Zum Zeitpunkt der Menopause sinkt deren Anzahl quasi auf Null. Nach Einsetzen der ersten Regelblutung verliert die Frau jeden Monat etwa 500 bis 1.000 Eizellen. Leider nimmt auch die Qualität der Eizellen mit zunehmendem Alter ab. Beispielsweise ist bei einer Frau mit 30 jede zweite bis dritte Eizelle genetisch in Ordnung, wohingegen bei einer 40-jährigen Frau nur mehr jede fünfte bis sechste Eizelle genetisch gesund ist.

Modernste Gefriermethoden machen es heute möglich, Geschlechtszellen zu konservieren. UrsprĂĽnglich wurde diese Technik fĂĽr erkrankte Menschen entwickelt, deren Leid, oder die dazugehörige lebensrettende Therapie negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit hat, beispielsweise eine Chemotherapie. In solchen Fällen wird jungen, kinderlosen Patienten geraten ihre gesunden Ei- oder Samenzellen vor der Chemotherapie tief zu frieren, um einen späteren Kinderwunsch zu ermöglichen. Heute ist die Fertilitätsreserve aufgrund unseres Lebensstils in den Vordergrund gerĂĽckt. Immer mehr Frauen verschieben ihren Kinderwunsch – häufig aufgrund ihrer Karriere – auf einen späteren Lebensabschnitt.

Studien und Umfragen zu Folge befasst sich die heutige weibliche Generation erst mit Anfang, bis Mitte 30 ernsthaft mit dem Thema Kinderwunsch. Jedoch wäre der ideale Zeitpunkt um eine gute Schwangerschaftsrate aufgrund guter Eizellqualität zu ermöglichen, bei Frauen Anfang 20 bis Anfang 30. Ist eine Frau bereits 40 Jahre alt, so ist eine spontane Schwangerschaft nur mehr bei max. 10 % möglich, bei Überschreiten des 45. Lebensjahres ist eine Spontanschwangerschaft eine Seltenheit.

Um eine möglichst erfolgreiche Kryokonservierung von Eizellen zu ermöglichen, wird die Frau zuerst hormonell stimuliert um eine größere Anzahl an Eibläschen (Follikel) zu produzieren, aus denen dann die Eizellen abgesaugt und tief gefroren werden. So können Eizellen über mehrere Jahrzehnte unbeschadet konserviert werden. Würde sich also eine dreißig jährige Frau dazu entschließen ihre Eizellen tief zu frieren und sich erst mit 40 Jahren Kinder wünschen, dann entspricht die Qualität der Eizelle nicht der 40 jährigen Frau, sondern immer noch der 30 Jährigen. Dementsprechend höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft und vor allem sind die Risiken für eine angeborene Behinderung wesentlich niedriger.

Wir führen schon längere Zeit solche Eizellkonservierungen erfolgreich durch.

Gerne stehen wir fĂĽr Fragen zur VerfĂĽgung!

Kinderwunsch – schwanger werden: Alkohol und Schwangerschaft

Mittwoch, 01. Juni 2011

Alkohol und Schwangerschaft – wichtige Informationen

Es sollt sich eigentlich inzwischen herumgesprochen haben, dass Alkohol in der Schwangerschaft für das Kind absolut schädlich ist. Man diskutiert leider immer noch, ob ein Glaserl, oder auch ein Stamperl nicht doch vielleicht unschädlich ist, oder sogar Medizin für die Mutter sein könnte! Erschreckendes Fakt ist, dass laut einer Umfrage des Robert Koch-Instituts vierzehn (14%) Prozent aller schwangeren Frauen im noch regelmäßig Wein, Bier oder sogar stärkeres trinken.

Alkohol ist pures Gift fĂĽr den heranwachsenden Embryo, Feten und natĂĽrlich das geborene Kind.

Alkohol, hier natürlich Ethanol, kann ungehindert über die Plazenta, den Mutterkuchen zum Kind vordringen. Die Mutter hat die Möglichkeit ihr Ethanol über die Leber abzubauen. Dem ungeborenen Kind fehlt diese Möglichkeit gänzlich. Damit ist es der schädigenden Wirkung dieses Giftes hilflos ausgesetzt. Dieses Gift zerstört wertvolle, sich in voller Entwicklung befindende Zellen im Kind und hier vor allem Nervenzellen.

Besonders gefährlich ist dies kurz nach dem Ausbleiben der Regelblutung, also in der Frühschwangerschaft, wo der Embryo die Grundlagen für die Entwicklung der großen Organe vorbereitet.  Die Stammzellen, aus denen sich später die Nerven, das Rückenmark und das Gehirn entwickeln werden hier schon geschädigt. Kritisch ist auch die Zeit zwischen der siebten und der zwanzigsten Schwangerschaftswoche, da sich in dieser Phase die Nervenzellen besonders schnell vermehren. Solch geschädigte Kinder sind dann neurologisch und psychisch auffällig. Leider können solche Schäden nicht mehr behoben werden. Auch massive Zuwendung und Betreuung solch geschädigter Kinder kann keine Besserung mehr bringen.

IVF – Kryokonservierung – Embryo glue – ISMET – Infos von Dr. Zech zum Kinderwunsch

Freitag, 29. April 2011

Embryo-Kleber – Embryo-Glue erhöht Einnistungs- und Schwangerschaftsrate – ISM-ET

Die Einnistung eines Embryos in der Gebärmutter stellt immer noch einen der heikelsten Abschnitte bei der IVF (künstliche Befruchtung) dar. Hier kann ein so genannter Embryo-Kleber gute Unterstützung leisten.

Dabei handelt es sich um eine Flüssigkeit, welche durch Vermittlung von chemischen Signalen die Einnistung des Embryos in der Gebärmutterschleimhaut verbessert. Diese Flüssigkeit, wir nennen sie „Embryo-Transfer-Medium“, enthält neben essentiellen Nährstoffen für den Embryo auch Hyaluronan (= Hyaluronsäure). Hyaluronan, ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes ist nur schwer komprimierbar und hat somit eine Schutzfunktion über. Wenn der Embryo in das Transfer-Medium gebettet wird, wird er von diesem Kleber wie eine Hülle umschlossen. Diese Hülle bietet dem Embryo einerseits Schutz und ist andererseits durch seine klebrige Konsistenz für das Anheften des Embryos an die Gebärmutterschleimhaut (= Endometrium) wichtig.

Der Embroytransfer mit Embryo-Glue ist für Embryonen  am Tag 2 bis Tag 5  nach der Punktion geeignet. Ebenso führt dieses, speziell für den Embryotransfer entwickelte Medium, bei kryokonservierten (= tiefgefrorenen) Embryonen zu einer Erhöhung der Einnistungs- und Schwangerschaftsrate.

Sie haben Fragen zum Thema?
Das Team der Privaten Kinderwunsch Clinic steht Ihnen gerne mit Rat und Tag zur Seite!
E-Mail und Telefon +43 (0) 512 / 57 91 24

Glossar mit Erklärungen

SeminalplasmaspĂĽlung – Informationen der Privaten Kinderwunsch-Clinic

Mittwoch, 29. Dezember 2010

SeminalplasmaspĂĽlung

Das Ejakulat enthält ca. 10% Spermien und 90% Seminalplasma (= flüssiger Anteil). Dieses Seminalplasma besteht wiederum zu ca. 75% aus dem Samenblasensekret und zu ca. 25% aus dem Prostatasekret.  Das Samenblasensekret enthält neben verschiedensten Proteinen, die für das alkalische Milieu (pH 7-8) verantwortlich sind auch den Fruchtzucker Fructose, welcher als Energielieferant für die Spermienmotilität dient. Proteasen (= Enzyme) im Prostatasekret sind für die Verflüssigung des Ejakulates verantwortlich und das darin enthaltene „Spermin“ unterstützt die Beweglichkeit und Reifung der Spermien.

Das Seminalplasma fördert die mütterliche Immunantwort und bewirkt eine Immuntoleranz gegenüber dem Embryo, sodass dieser als „eigen“ anerkannt und nicht wieder abgestoßen wird. Weiters verursacht das Seminalplasma sowohl molekulare als auch zelluläre Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut, was für die  Einnistung des Embryos und dessen Weiterentwicklung essentiell ist.

Bei der natürlichen Zeugung eines Babys kommt die Gebärmutterschleimhaut (= Endometrium) automatisch mit den Wirkstoffen des Seminalplasmas des Mannes in Berührung, nicht jedoch bei der in vitro fertilisation. Wissenschaftlichen Studien zufolge konnte die Einnistungsrate des Embryos (= Implantationsrate) durch die sogenannte Seminalplasmaspülung erhöht werden. Dabei wird aufgereinigtes Seminalplasma (= Ejakulat ohne Spermien) unmittelbar nach der Eizellentnahme (= Einzellpunktion) schmerzfrei in den Gebärmutterhals und in  die Scheide gespritzt. Insbesonders bei Frauen mit mehrfach fehlgeschlagenen Einnistungen empfehlen wir unseren Patientinnen die Seminalplasmaspülung.

Gesunde Babies HIV-infizierter Väter durch künstliche Befruchtung

Donnerstag, 11. November 2010

Derzeit sind weltweit rund 33 Millionen Menschen mit dem HI-Virus (HIV) infiziert. Seit 1995 hat sich die Zahl der Medikamente zur Behandlung von AIDS vervielfacht, und damit die Lebensqualität von HIV-infizierten Personen stark verbessert. Durch die Fortschritte der antiretroviralen Therapie und der damit verbundenen steigenden Lebensperspektive von HIV-infizierten Menschen, wächst vielfach auch der Wunsch nach einem eigenen gesunden Kind.

Da eine HIV-Infektion jedoch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit beim Geschlechtsverkehr auf den nicht infizierten Partner ĂĽbertragen wird, und letzten Endes eventuell auch von der infizierten Mutter auf das Kind, schien bis vor wenigen Jahren dieser Wunsch noch unerfĂĽllt zu bleiben.

Im Jahre 2003 publizierte ein französisches Forscherteam (Team von Jeanine Ohl vom Centre d´Assistance médicale à la procréation) erstmals die gefahrlose Zeugung von nicht infizierten Babies durch künstliche Befruchtung HIV-infizierter Väter. Bei HIV-positiven Frauen funktioniert die gefahrlose künstliche Befruchtung dagegen bisher nur schlecht, berichteten die Forscher in der Fachzeitschrift Human Reproduktion (Band 18, Seite 1244).

Das Nativ-Ejakulat besteht aus 3 wesentlichen Bestandteilen: Spermien, Seminalplasma und nukleäre Begleitzellen (Vorläuferzellen der Spermatogenese und weiße Blutzellen). Das HI-Virus konnte bislang nur im Seminalplasma und in nukleären Begleitzellen nachgewiesen werden, in seltenen Fällen auch in unbeweglichen Spermien. Studien weisen darauf hin, dass vitale, bewegliche Spermazellen nicht als Virusträger in Betracht kommen (Weigel 1999, Pena 2003, Gilling-Smith 2003).

Heute können durch standardisierte Aufbereitungstechniken bewegliche gesunde Spermien von den übrigen Bestandteilen des Ejakulates getrennt, und die in der Samenflüssigkeit enthaltenen HI-Viren ausgesondert werden. Ein zusätzlicher Waschschritt garantiert die Reinheit der beweglichen gesunden Spermien.

Durch dieses Verfahren werden somit ausschließlich HIV-freie beweglich Spermien für die künstliche Befruchtung (ICSI, IMSI, IVF, Insemination) verwendet. Die Aufbereitung des Spermas HIV-infizierter Männer wurde 1987 zum ersten Mal publiziert (Semprini 1987). 1989 wurden in Italien und 1991 in Deutschland die ersten Inseminationen HIV-negativer Frauen mit dem aufbereiteten Samen ihrer HIV-infizierten Partner vorgenommen.

In keiner der bislang publizierten Studien mit HIV-positiven Männern, führte die künstliche Befruchtung zu einer HIV-Infektion der Partnerin bzw. des Kindes (Louis Bujan et al. 2007, V. Savasi et al. 2007, etc).

Vorraussetzung um auf diese Methode zurückgreifen zu können ist, dass der Infektionsprozess im infizierten Mann stabil ist, dh dass die Viruslast seit mindestens 6 Monaten unter der Nachweisgrenze liegt (dh die Virämie ist supprimiert).

Da auch wir an unserer Klinik der Meinung sind, jedes Paar verdient die Chance zur Verwirklichung ihres Kinderwunsches, bieten wir HIV-infizierten Männer die bestmögliche „Samenaufbereitung“ ihres Ejakulates an, um ihre Familienplanung zu ermöglichen.

IMSI erhöht Einnistungs- und Schwangerschaftsrate und vermindert Fehlgeburten – eine Meta-Analyse

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Amanda Souza Settia (Settia et al. 2010) und ihr Team publizierten diesen Monat eine Meta-Analyse in der sie ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion bei 400 facher mikroskopischer Vergrößerung) und IMSI (morphologisch selektierte intrazytoplasmatische Spermieninjektion bei 6000 facher mikroskopischer Vergrößerung) miteinander verglichen. Unter einer Meta-Analyse versteht man die Zusammenfassung von vielen verschiedenen Untersuchungen zu einem wissenschaftlichen Forschungsgebiet, was für die Aussagekraft einer Methode von hoher Bedeutung ist.

Es konnte kein deutlicher (signifikanter) Unterschied in der Befruchtungsrate festgestellt werden, jedoch war die Einnistungs- und Schwangerschaftsrate bei IMSI-Patientinnen um das 3-fache höher als bei Patientin deren Spermien mittels ICSI (400 fache mikroskopische Vergrößerung) ausgewählt wurden. Des weiteren konnten mittels IMSI die Fehlgeburten (= Aborte) um 40% verringert werden.

Wie bereits mehrfach im Kreis der Reproduktionsmediziner diskutiert, scheinen mikroskopisch sichtbare Veränderungen, die nur unter 6000 facher Vergrößerung im Mikroskop gesehen werden können, sehr wohl einen dramatischen Einfluss auf den Verlauf der Schwangerschaft zu haben.

Quelle: ReproductiveBioMedicineOnline Volume 21, Issue4, Pages 450-455 (Oktober 2010)

UnerfĂĽllter Kinderwunsch – Woran liegt es? Ungewollt kinderlos ….

Sonntag, 05. September 2010

Liegt es an mir?
Liegt es an dir?
Ein Wort vorab …

Wussten Sie, dass etwa jede siebte Partnerschaft ungewollt kinderlos ist?

Und dass die Zahl der Paare, denen es genauso geht wie Ihnen, stetig steigt? Während beispielsweise
1970 noch ca. 90 % der Frauen und Männer bei der Geburt ihres ersten Kindes unter 30 Jahre alt waren,
sind bereits heute mehr als ein Viertel der Paare älter als 30 Jahre.

Unfruchtbarkeit hat aber in den meisten Fällen keine erbliche, sondern eine erworbene Ursache.

Ihr Kinderwunsch – Wir möchten Ihnen helfen!

Ungewollte Kinderlosigkeit oder eingeschränkte Fruchtbarkeit liegen dann vor, wenn trotz
regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr nach einem Jahr keine Schwangerschaft
eingetreten ist. Zunächst führen wir dann Untersuchungen durch, um eine eindeutige Diagnose
für Sie stellen zu können. Die Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit sind sehr vielfältig. Deshalb
nehmen die Untersuchungen, die immer bei  beiden Partnern durchgeführt werden, viel Zeit in Anspruch.

Nach genauer Abklärung der Ursache/n können wir einen persönlichen, auf Ihre Diagnose abgestimmten
Behandlungsplan erstellen.

Diesen Plan, die Dauer der Behandlung und die einzelnen Behandlungsschritte besprechen wir anschließend
ausfĂĽhrlich mit Ihnen.

Chancen fĂĽr eine erfolgreiche Schwangerschaft!

Wir werden Sie über Ihre individuellen Chancen für eine erfolgreiche Schwangerschaft nach bestem Wissen
aufklären. Dabei müssen wir viele Faktoren berücksichtigen und abwägen, wie beispielsweise Art und
Schweregrad der Fruchtbarkeitsstörung sowie das Alter der Frau.Im internationalen statistischen Vergleich
aller IVF-Zentren liegt die Schwangerschaftsrate nach einem Embryonentransfer bei 20–30 %. Kumulativ,
das heißt nach längstens 6 Monaten haben nach einer Befruchtung außerhalb des Körpers schon 72 % aller
Frauen ein Kind. Bei Frauen unter 35 Jahren sind es sogar 86 % der Frauen, deren Kinderwunsch in Erfüllung
gegangen ist. Zur Verdeutlichung: Ein gesundes Paar, welches innerhalb eines Zyklus regelmäßigen
Geschlechtsverkehr hat, hat eine Chance von 20–30 % pro Zyklus schwanger zu werden.

UnerfĂĽllter Kinderwunsch – Diagnose – die Ursachenfindung

Sonntag, 05. September 2010

Sind die Ursachen dafür, warum Ihr Wunsch nach einem Kind bisher noch nicht in Erfüllung gegangen ist, schon abgeklärt? Falls nicht, folgt auf das erste Kennenlerngespräch in unserer Praxis eine sorgfältige Untersuchung.

  • Hormonuntersuchung
    Das hormonelle Gleichgewicht im Körper ist eine äußerst empfindliche Angelegenheit.
    Ganz verschiedene Hormonstörungen können die Ursache dafür sein, dass eine Frau
    nicht schwanger wird. Um sie zu erkennen, untersuchen wir Ihr Blut ganz gezielt auf
    diese Störungen.
  • Zyklusbeobachtung
    Von der Eibläschenbildung über den Eisprung bis zur Umwandlung zum Gelbkörper.
    ‘Der weibliche Zyklus hat mehrere Phasen und um herauszufinden, ob alle Phasen so
    verlaufen, wie sie sollen, wird die Frau am Anfang, in der Mitte und am Ende des Zyklus
    untersucht. Dabei wird jeweils eine Blut- und Ultraschalluntersuchung gemacht.
  • Spermiogramm
    Diese Untersuchung prüft die Anzahl und die Beweglichkeit der männlichen Spermien in
    der Samenflüssigkeit. Außerdem werden im Rahmen des Spermiogramms spezielle
    Funktionstests durchgeführt und nach Zeichen einer eventuellen Infektion gesucht.
    Denn auch dort kann die Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch liegen.
  • PrĂĽfung der Eileiterfunktion
    Wenn eine Frau nicht schwanger werden kann, liegt es möglicherweise auch daran, dass
    ein oder beide Eileiter nicht durchgängig genug sind. Es gibt mehrere Methoden, um das
    herauszufinden. In unserer Praxis wird diejenige eingesetzt, die für den Körper am wenigsten
    belastend ist: die Sonographie. Dabei wird eine geeignete Flüssigkeit in die Gebärmutter
    eingespritzt und gemeinsam auf dem Bildschirm beobachtet, wie gut diese Flüssigkeit abfließt.
    Ein kleiner und schmerzloser Eingriff, der ohne Narkose und ambulant durchgeführt wird.

Auf ein persönliches Gespräch freut sich das Team der Privaten Kinderwunsch Clinic

Ein Kinderwunsch wird wahr – eine persönliche Geschichte

Samstag, 31. Juli 2010

Familie Sandri aus Verona:

10.000 km fĂĽr Bianca Maria und Zeno

Familie Sandri aus Verona - Private Kinderwunsch ClinicFrancesca und Fabio Sandri kommen aus Verona. Herr Sandri ist selbstständig und Designer für Türen. Die beiden sind ein junges, attraktives Ehepaar, das schon vor der Hochzeit wusste: Unser größter Wunsch ist eine Familie mit Kindern! Allerdings wollte es nicht so recht klappen. Nach verschiedenen Untersuchungen haben sie sich in Italien informiert und mehrere Behandlungen versucht  – leider ohne Erfolg.

SchlieĂźlich bekamen die beiden von Ivana, einer Freundin der Familie, die in Tirol lebt, den Tipp, es doch einmal bei der Privaten Kinderwunsch-Clinic von Dr. Josef Zech zu versuchen.

Seit September 2005 sind Francesca und Fabio Sandri in Behandlung bei Dr. Zech – und ihr Wunsch nach einer Familie ist in Erfüllung gegangen:
Am 30. Oktober 2006 erblickte die kleine Bianca Maria als erstes Kind der jungen Eltern das Licht der Welt, drei Jahre später
konnte das GlĂĽck noch gesteigert werden: Bianca Maria hat am 19. Juni 2009 ein kleines BrĂĽderchen bekommen, Zeno. Zusammenfassend sagt das italienische Ehepaar ĂĽber die Behandlung in der Kinderwunsch-Clinic von Dr. Zech: I dottori sono benissimi, i bambini sono belissimi et i genitori contentissimi!

Familie Sandri, wie war Ihr erster Eindruck, als Sie nach Ă–sterreich zu Dr.
Zech in die Kinderwunsch-Clinic kamen?

Wir haben so unsere Erfahrungen mit der Lösung zum unerfüllten
Kinderwunsch in Italien gemacht – und waren deshalb sehr erleichtert,
wie professionell das Team rund um Dr. Zech mit uns umgegangen ist.
Wir wurden ofenherzig und mit viel Freundlichkeit empfangen. Man
hat uns sehr ernst genommen und auf dieser Basis hat sich mittlerweile
ein fast schon freundschaftliches Verhältnis zwischen den Ärzten und
uns eingestellt.

Was hat Sie denn besonders beeindruckt?
Das warme Ambiente der Praxis war das Erste, was uns aufgefallen ist.
Die zuverlässige Organisation, die verständliche Aufklärung, dann die
grĂĽndliche Untersuchung mit der anschlieĂźenden ausfĂĽhrlichen Er-
klärung, welche Möglichkeiten zur Befruchtung gut für uns sind, und
natĂĽrlich auch die moderne Ausstattung der Praxis haben uns dann
ĂĽberzeugt: Hier sind wir an der richtigen Adresse!

Und dann war das erste Kind unterwegs …
Ja, Dr. Zech hat gleich erkannt, wie man uns richtig helfen kann. Am
30. Jänner 2006 fand der erste Transfer statt – und Mitte Februar dann
unsere groĂźe Ăśberraschung: Der Schwangerschaftstest war positiv!
Unsere Bianca Maria war unterwegs! Die Schwangerschaft und die
Geburt von unserer Bianca Maria verliefen wie im Bilderbuch. Und
schauen Sie sich unsere Tochter an – wir sind sehr stolz auf sie.

Wie war es dann bei Zeno, Ihrem zweiten Kind?
Uns war sofort klar: Wir möchten gleich ein zweites Kind – und
natĂĽrlich wieder mit der UnterstĂĽtzung von Dr. Zech, es hat ja schon
beim ersten Mal alles super geklappt. Wir haben im FrĂĽhjahr 2008
mit der Behandlung begonnen und 32 Monate nach Bianca Maria
kam unser Sohn Zeno zur Welt. Allerdings war es diesmal nicht so
einfach …

Wie ist man mit den Komplikationen umgegangen?
Wir hatten erst eine Fehlgeburt, dann hatte es doch geklappt, auch
wenn die zweite Schwangerschaft doch ein bisschen schwieriger war.
Wir haben schon etwas Angst gehabt, aber bei jedem Zweifel oder bei
jeder Unregelmäßigkeit konnten wir Dr. Zech und sein Team immer
anrufen – sogar am Wochenende oder am Abend! Wir haben uns –
auch trotz der Entfernung – immer nahe und gut betreut gefühlt!

Nach Tirol ist es doch eine beachtliche Strecke …?
Unser Auto fährt inzwischen von alleine hierher zur Privaten Kinder-
wunsch-Clinic. Wir haben ausgerechnet, dass wir in etwa 10.000 km
gefahren sind, aber wenn wir unsere Kinder anschauen: Es war jeden
Kilometer wert!

Haben Sie noch weitere Kinder geplant?
Fabio Sandri lacht: Wir haben noch drei tiefgefrorene Embryonen hier
bei Dr. Zech. Das sind Veronesen, die lassen wir nicht hier in Tirol!

Sei doch froh, dass Du keine Kinder hast…..! Erfahrungsbericht einer ehemaligen Kinderwunsch Patientin

Samstag, 03. April 2010

Sei doch froh, dass Du keine Kinder hast…..!

Ich als Kinderwunsch-Patientin habe diesen Satz viele male gehört und jedesmal hat mich dieser Satz bis ins Innerste meines Herzens getroffen. In meinem Leben haben Kinder immer eine groĂźe Rolle gespielt und so war ich begeistert als ich meinen Mann kennen lernte: noch so ein KinderverrĂĽckter wie ich! Der Kinderwunsch war immer Thema und als wir heirateten, war fĂĽr uns klar, dass wir ganz viele Kinder haben möchten. Rund um uns bekamen Freunde ihre ersten Kinder – ein perfekter Zeitpunkt also um die Kinder gemeinsam groĂź werden zu lassen. Doch es klappte nicht und am Anfang war das noch nicht einmal so ein groĂźes Thema, denn auch rund um den Kinderwunsch gab es vieles, dem wir unsere Zeit widmen konnten.

Aber mit der Zeit wurde dieser Wunsch immer größer und als wir endlich bei Dr. Zech eine Behandlung anfangen konnten, wähnten wir uns schon am Ziel. Dass dieser Weg bis zu unserem Wunschkind aber noch ein beschwerlicher sein wird, wussten wir damals – Gott sei Dank – noch nicht. Einige Behandlungen und 3 Fehlgeburten später war der Kinderwunsch so tief wie noch nie zuvor in meinem Leben. Alle Freunde hatten inzwischen Kinder – und wir? Wir bekamen immer bei den verschiedensten Gelegenheiten zu hören: „Seid froh, dass ihr keine Kinder habt! Sie sind zeitaufwendig, anstrengend, dauernd krank und man muss sich immer Sorgen machen! AuĂźerdem habt ihr alle Freiheiten der Welt. Ihr habt es schön!” Ich befand mich mittlerweile in einer tiefen Depression und konnte mir nicht vorstellen, dass man jammern konnte, wenn man so einfach schwanger wird und das Baby dann auch noch nach 9 Monaten in den Händen halten darf.

Wir hatten schon alles genossen und wollten keine Freiheiten mehr haben – wir wollten einfach nur ein Baby!

Heute bin ich Mutter einer kleinen Tochter – und sie ist unser ein und alles. Mit Schrecken denke ich an diese Zeit zurĂĽck und mein Mann und ich wissen, dass wir es ohne Dr. Zech und dem Team der Privaten Kinderwunsch-Clinic niemals bis hierher geschafft hätten. Denn nur ihrem Können und Wissen und vor allem auch dem Forscherdrang von Dr. Zech, der immer weiter gesucht hat woran es liegen könnte, verdanken wir unser größtes Geschenk. Durch sein innovatives Vorgehen konnte ich schwanger werden – und was noch wichtiger ist – auch bleiben. Beim 4. positiven Schwangerschaftstest durften wir wirklich nach 9 Monaten unser Baby in den Händen halten.

Ungern denke ich heute an die Zeit des Kinderwunsches zurĂĽck – und freue mich jeden Tag, wenn ich meine kleine Tochter sehe und sie begleiten darf auf dem Weg erwachsen zu werden. Es gibt nichts, das ich bereue, denn es hat sich gelohnt fĂĽr unseren Traum zu kämpfen. Zugegeben manchmal bringt mich unser Mädel an meine Grenzen – manchmal auch an den Rand des Wahnsinns – aber ich wĂĽrde sie um Nichts in der Welt wieder hergeben wollen, denn wir sind heute die glĂĽcklichsten Eltern der Welt!

Ich möchte mich nochmals von ganzem Herzen bei Dr. Zech, seiner Frau und seinem gesamten Team bedanken!

Dank Euch halten wir heute unser größtes Glück in unseren Händen!

Ich hoffe, dass der Artikel auf Ihrem Blog auch anderen zukĂĽnftigen Eltern Kraft und Hoffnung gibt!

Eine ĂĽberglĂĽckliche – ehemalige – Kinderwunsch Patientin.