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Mit ‘unerfüllter kinderwunsch’ getaggte Artikel

Social freezing- Fertilitätsreserve – Kryokonservierung – IVF – In-vitro-Fertilisation

Mittwoch, 13. Juli 2011

Social freezing – Fertilitätsreserve – Mutterschaft auf Eis legen

Unter Fertilitätsreserve versteht man das Tieffrieren (= Kryokonservieren) von Ei- oder Samenzellen, um zu einem späteren Zeitpunkt eine gewünschte Schwangerschaft mit „jungen, gesunden“ Geschlechtszellen zu ermöglichen.

Frauen haben zur Zeit der Geburt ca. 2 Millionen Eizellen in den Eierstöcken angelegt. Dieser Vorrat nimmt jedoch bis zur Pubertät auf ca. 400.000 – 500.000 Eizellen ab. Zum Zeitpunkt der Menopause sinkt deren Anzahl quasi auf Null. Nach Einsetzen der ersten Regelblutung verliert die Frau jeden Monat etwa 500 bis 1.000 Eizellen. Leider nimmt auch die Qualität der Eizellen mit zunehmendem Alter ab. Beispielsweise ist bei einer Frau mit 30 jede zweite bis dritte Eizelle genetisch in Ordnung, wohingegen bei einer 40-jährigen Frau nur mehr jede fünfte bis sechste Eizelle genetisch gesund ist.

Modernste Gefriermethoden machen es heute möglich, Geschlechtszellen zu konservieren. Ursprünglich wurde diese Technik für erkrankte Menschen entwickelt, deren Leid, oder die dazugehörige lebensrettende Therapie negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit hat, beispielsweise eine Chemotherapie. In solchen Fällen wird jungen, kinderlosen Patienten geraten ihre gesunden Ei- oder Samenzellen vor der Chemotherapie tief zu frieren, um einen späteren Kinderwunsch zu ermöglichen. Heute ist die Fertilitätsreserve aufgrund unseres Lebensstils in den Vordergrund gerückt. Immer mehr Frauen verschieben ihren Kinderwunsch – häufig aufgrund ihrer Karriere – auf einen späteren Lebensabschnitt.

Studien und Umfragen zu Folge befasst sich die heutige weibliche Generation erst mit Anfang, bis Mitte 30 ernsthaft mit dem Thema Kinderwunsch. Jedoch wäre der ideale Zeitpunkt um eine gute Schwangerschaftsrate aufgrund guter Eizellqualität zu ermöglichen, bei Frauen Anfang 20 bis Anfang 30. Ist eine Frau bereits 40 Jahre alt, so ist eine spontane Schwangerschaft nur mehr bei max. 10 % möglich, bei Überschreiten des 45. Lebensjahres ist eine Spontanschwangerschaft eine Seltenheit.

Um eine möglichst erfolgreiche Kryokonservierung von Eizellen zu ermöglichen, wird die Frau zuerst hormonell stimuliert um eine größere Anzahl an Eibläschen (Follikel) zu produzieren, aus denen dann die Eizellen abgesaugt und tief gefroren werden. So können Eizellen über mehrere Jahrzehnte unbeschadet konserviert werden. Würde sich also eine dreißig jährige Frau dazu entschließen ihre Eizellen tief zu frieren und sich erst mit 40 Jahren Kinder wünschen, dann entspricht die Qualität der Eizelle nicht der 40 jährigen Frau, sondern immer noch der 30 Jährigen. Dementsprechend höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft und vor allem sind die Risiken für eine angeborene Behinderung wesentlich niedriger.

Wir führen schon längere Zeit solche Eizellkonservierungen erfolgreich durch.

Gerne stehen wir für Fragen zur Verfügung!

Unerfüllter Kinderwunsch – Neuigkeiten aus der Reproduktionsmedizin: Der Zech Selektor

Donnerstag, 14. April 2011

Der Zech Selektor: Sensationelle Methode für die Reproduktionsmedizin

Samenzellen müssen, bevor sie für Befruchtungszwecke verwendet werden können, aus der Samenflüssigkeit gewonnen werden. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten:

Die am häufigsten angewandten Verfahren benötigen Zentrifugationsschritte, bei denen die Samenzellen jedoch noch zusätzlich geschädigt werden können und auch sehr aufwändig sind. Dr. Josef Zech entwickelte schon vor mehreren Jahren eine Technologie, mit der es möglich ist, Samenzellen ohne Zentrifugation in höchster Qualität und in sehr hohen Mengen zu gewinnen. Nach mehreren Verbesserungen seiner Technologie (Zech-Selector) ist es ihm nun gelungen, nicht nur Samenzellen zu gewinnen, die eine gute Beweglichkeit, eine hohe Dichte und gute Morphologie aufweisen, sondern erstmals ist es möglich, ohne großen Aufwand, mittels einer genial einfachen Art und Weise, Samenzellen zu gewinnen, welche nahezu zu 100% frei sind von DNA-Strangbrüchen.

DNA-Strangbrüche sind Schädigungen des Erbgutes und entstehen im Körper des Menschen durch unterschiedlichste Einflüsse und haben zur Folge, dass die Erbinformation negativ verändert wird. Dies kann dazu führen, dass Frauen nicht schwanger werden, dass Schwangerschaften frühzeitig in einer Fehlgeburt enden oder dass vermehrt Missbildungen bei Kindern entstehen.

Mehr Informationen zum Zech Selector

Ungewollte Kinderlosigkeit – Unerfüllter Kinderwunsch – Ursachen

Sonntag, 05. September 2010

Endlich schwanger werden!
Daran kann es liegen: Mögliche Ursachen

Unfruchtbarkeit hat in den meisten Fällen keine erbliche, sondern eine erworbene Ursache. Während beispielsweise 1970 noch ca. 90 % der Frauen und Männer bei der  Geburt ihres ersten Kindes unter 30 Jahre alt waren, sind bereits heute mehr als ein Viertel der Paare älter als 30 Jahre. Bereits ab dem 30. und stärker noch ab dem 35. und 40. Lebensjahr nimmt die Fruchtbarkeit der Frau und etwa ab dem 40. Lebensjahr die Samenproduktion und -qualität  beim Mann langsam ab.

Unfruchtbarkeit bei der Frau

Störung der Eizellenreifung

Die gestörte Eizellreifung ist ein häufiger Grund für die Unfruchtbarkeit der Frau. Hinter der Störung steht meist eine hormonelle Fehlfunktion in den Eierstöcken. Stehen die  Hormone in einem Ungleichgewicht zueinander, kann neben der Eizellreifung auch der Eisprung oder die Bildung des Gelbkörpers negativ beeinflusst werden.

Eileiterbedingte Unfruchtbarkeit

Die Eileiter sind das „Förderband“ für die Samenzellen zur Eizelle und für die befruchteten Eizellen in Richtung Gebärmutterhöhle.  Sind die Eileiter verklebt oder anderweitig verschlossen, kann der Transport der Eizellen erschwert oder unmöglich sein. Ein Verschluss der Eileiter kann durch Entzündungen, vorangegangene Eileiterschwangerschaften, Operationen oder durch eine spontane Wucherung der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose) bedingt sein.

Endometriose

Endometriose bedeutet Wachstum der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Diese Wucherungen können neben Harnblase, Darm und Bauchhöhle auch die Fortpflanzungsorgane wie Eileiter und Eierstöcke betreffen, so dass eine Empfängnis erschwert wird. Die Ursache für die Endometriose ist weitgehend unbekannt.

Veränderung der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses

Der Gebärmutterhals ist, ähnlich wie bei einem Flaschenhals, für die Spermien auf dem Weg zur Eizelle die engste Stelle. Durch Vernarbung (Operation), Verschlüsse oder Entzündungen kann die Fortpflanzung auch in diesem Bereich behindert werden.

Muskelknoten (Myome) in der Gebärmutter sind manchmal der Grund für anhaltende Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten.

Fehlbildungen von Eierstöcken, Eileitern oder Gebärmutter

In sehr seltenen Fällen sind Fehlbildungen an den Fortpflanzungsorganen der Grund für den unerfüllten Kinderwunsch.

Polyzystisches Ovar (PCO)

Oft wird die Unfruchtbarkeit bei der Frau durch das Auftreten vieler kleiner Zysten

(mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen) in den Eierstöcken (polyzystisches Ovar) ausgelöst.

Unfruchtbarkeit beim Mann

Die häufigste Störung der Fruchtbarkeit beim Mann ist eine mangelhafte Produktion normaler und gut beweglicher Spermien.

Die Ursachen hierfür können vielfältig sein:

  • Eine Mumpsinfektion in der Kindheit
  • Krampfadern im Bereich der Hoden
  • Hodenhochstand
  • Hormonstörungen
  • Diabetes
  • Operierte Tumore
  • Schädigung in der Erbanlage
  • Stress
  • Infektionen
  • Umweltbelastungen
  • Starker Nikotin- und/oder Alkoholkonsum

Oft lassen sich allerdings die Ursachen nicht eindeutig finden. Eine weitere, wenn auch seltenere Ursache liegt in einem gestörten Spermientransport. In diesem Fall werden zwar genügend Spermien gebildet, sie können aber, weil die Samenleiter blockiert sind, nicht in den Körper der Frau gelangen. Meist sind unterentwickelte oder verklebte Nebenhodengänge oder eine vorausgegangene Sterilisation die Ursache.

Unerfüllter Kinderwunsch – Woran liegt es? Ungewollt kinderlos ….

Sonntag, 05. September 2010

Liegt es an mir?
Liegt es an dir?
Ein Wort vorab …

Wussten Sie, dass etwa jede siebte Partnerschaft ungewollt kinderlos ist?

Und dass die Zahl der Paare, denen es genauso geht wie Ihnen, stetig steigt? Während beispielsweise
1970 noch ca. 90 % der Frauen und Männer bei der Geburt ihres ersten Kindes unter 30 Jahre alt waren,
sind bereits heute mehr als ein Viertel der Paare älter als 30 Jahre.

Unfruchtbarkeit hat aber in den meisten Fällen keine erbliche, sondern eine erworbene Ursache.

Ihr Kinderwunsch – Wir möchten Ihnen helfen!

Ungewollte Kinderlosigkeit oder eingeschränkte Fruchtbarkeit liegen dann vor, wenn trotz
regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr nach einem Jahr keine Schwangerschaft
eingetreten ist. Zunächst führen wir dann Untersuchungen durch, um eine eindeutige Diagnose
für Sie stellen zu können. Die Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit sind sehr vielfältig. Deshalb
nehmen die Untersuchungen, die immer bei  beiden Partnern durchgeführt werden, viel Zeit in Anspruch.

Nach genauer Abklärung der Ursache/n können wir einen persönlichen, auf Ihre Diagnose abgestimmten
Behandlungsplan erstellen.

Diesen Plan, die Dauer der Behandlung und die einzelnen Behandlungsschritte besprechen wir anschließend
ausführlich mit Ihnen.

Chancen für eine erfolgreiche Schwangerschaft!

Wir werden Sie über Ihre individuellen Chancen für eine erfolgreiche Schwangerschaft nach bestem Wissen
aufklären. Dabei müssen wir viele Faktoren berücksichtigen und abwägen, wie beispielsweise Art und
Schweregrad der Fruchtbarkeitsstörung sowie das Alter der Frau.Im internationalen statistischen Vergleich
aller IVF-Zentren liegt die Schwangerschaftsrate nach einem Embryonentransfer bei 20–30 %. Kumulativ,
das heißt nach längstens 6 Monaten haben nach einer Befruchtung außerhalb des Körpers schon 72 % aller
Frauen ein Kind. Bei Frauen unter 35 Jahren sind es sogar 86 % der Frauen, deren Kinderwunsch in Erfüllung
gegangen ist. Zur Verdeutlichung: Ein gesundes Paar, welches innerhalb eines Zyklus regelmäßigen
Geschlechtsverkehr hat, hat eine Chance von 20–30 % pro Zyklus schwanger zu werden.