Mit welchen Chancen können wir denn rechnen schwanger zu werden?

Dies ist in der Reproduktionsmedizin wohl eine der häufigsten Fragen an den behandelnden Arzt. Mit der Antwort auf solche Fragen werden aber auch leider sehr viele Paare verunsichert, falsch informiert oder leider auch oft bewusst getäuscht.

Voraussetzungen

Es muss jedem Paar klar sein, dass es keinen gleichen „Fall“ mit den gleichen Ursachen und Konstellationen gibt, und somit kann man auch nicht wirklich genaue Auskunft über die individuellen Chancen geben. Es gibt unzählige Faktoren, welche die Chancen für das Eintreten einer Schwangerschaft beeinfussen.

1. Alter der Frau:

Dies ist einer der bedeutendsten Faktoren. Ab dem 35. Lebensjahr wird es generell schwieriger schwanger zu werden und das Risiko einer Fehlgeburt steigt ebenfalls mit zunehmendem Alter.

2. Ursache der Kinderlosigkeit:

Es ist bekannt, dass bestimmte Ursachen den Erfolg einer Kinderwunschbehandlung negativ beeinflussen können, auch wenn die Befruchtung außerhalb des Körpers stattfindet. So kann die Endometriose die Qualität von Eibläschen und Eizellen negativ beeinflussen.

3. Dann hängt die Erfolgsrate natürlich auch von der Qualität des behandelnden Teams ab.

  • Wie kann man die Qualität eines medizinischen Zentrums beurteilen? Einer der wichtigsten Parameter ist die Erfahrung des behandelnden Teams:
  • Sowohl seitens der Ärzteschaft als auch im Bereich Labor bedarf es viel Erfahrung im Umgang mit Kinderwunsch-Paaren bzw. Eizellen und Embryonen.
  • Ein Institut mit weniger als 100 IVF-Zyklen wird z. B. im Umgang mit Eizellen und Embryonen kaum genügend Fingerfertigkeit aufbringen, um solch sensible Zellen routiniert zu behandeln.
  • Wir in der Priv. Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech in Innsbruck führen jährlich zwischen 600 und 700 IVF-Zyklen durch. Wir starteten 1995 schon mit mehr als 200 Zyklen. Mehr als 20 000 Eizellen und Embryonen werden bei uns jährlich durch geschulte und routinierte Fachkräfte wie Med. biolog. Fachkräfte und Biologen bestens betreut. Dr. Josef Zech ist bereits seit 1986 im Bereich Reproduktionsmedizin tätig. Frau Dr. Sonja Zech ist seit 1991 mit diesem Thema befasst.
  • Aber auch zu große Zentren bieten Nachteile, da die Individualität der Betreuung verloren geht und der häufig bedingte Personalwechsel die Betreuung der Patienten negativ beeinflusst.
  • Die persönliche und individuelle Betreuung ist in unserer Klinik durch die ideale Anzahl an Patienten gewährleistet. Familiäre Atmosphäre bringt dem Patienten das Vertrauen in eine optimale Behandlung.

Auch die Art der medizinischen Betreuung beeinflusst die Qualität eines Zentrums.

Es macht einen Unterschied in der Schwangerschaftsrate, ob der behandelnde Arzt der Patientin 3 oder mehr Embryonen in die Gebärmutter einführt oder nur 1 oder 2 Embryonen. Denn mit jedem Embryo steigt natürlich die Chance auf eine Schwangerschaft, allerdings auch das Risiko auf Mehrlingsschwangerschaften. Mehrlingsschwangerschaften, v. a. wenn es mehr als 2 sind, stellen sowohl für die Mutter als auch für die Kinder ein zu hohes Risiko dar.

Hier benötigt der Arzt viel Erfahrung, um einschätzen zu können, wie viele Embryonen einer Frau zurück in die Gebärmutter gegeben werden sollten. Der deutschen Statistik von 2007 ist zu entnehmen, dass in Deutschland die Drillingsrate nach IVF/ICSI bei ca 0,5 % liegt. In unserer Klinik liegt die Drillingsrate bei 0,001 %. So werden im Durchschnitt pro Embryotransfer in anderen Kliniken 2,3 bis 2,5 Embryonen in die Gebärmutter zurückgegeben. Bei uns werden nur 1,7 Embryonen transferiert. Obwohl wir also weniger Embryonen in die Gebärmutter der Frau zurückgeben, haben wir eine höhere Erfolgsquote. Weiters kann die Erfolgsrate auch durch eine riskante Hormonbehandlung mit der Produktion von viel zu vielen Eibläschen angehoben werden.

Aber auch hier gilt, dass zu viel nicht gut ist. Es darf auf keinen Fall eine hohe Erfolgsrate auf dem Rücken der Gesundheit der Frau erreicht werden. Zu viele Eibläschen können zum Überstimulationssyndrom führen, an dem Frauen auch sterben können. Im weltweiten Vergleich liegt die Priv. Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech bei diesen Komplikationen um den Faktor 100 unter den anderen Kliniken, und trotzdem verfügen wir über eine konstant hohe Erfolgsrate.

Konstant hohe Erfolgsraten:

Mit Schwangerschaftsraten bei Frauen unter 35 von über 50 % nach Transfer von Blastozysten liegen wir in Europa an vorderste Stelle. Mit Erfolgsraten bis zu 60 % nach Transfer von cryokonservierten und wieder aufgetauten Embryonen liegen wir weltweit an der Spitze der Erfolgsraten. Und Erfolgsrate heißt bei uns, dass positive Herzaktion beim Embryo nachgewiesen werden.

SCHLUSSFOLGERUNG:

Hohe Erfolgsraten können auch ohne hohe Risikofaktoren für die Frau und das Kind erzielt werden.