Zechselektor

Zechselektor- Studie 1

 

Im Vergleich zu allen anderen gängigen Methoden der Spermienaufbereitung wie der Dichtegradienten-Zentrifugation oder dem Swim-up ist nur der Zech-Selector in der Lage alle Spermien mit DNA-Schäden (= DNA-Strangbrüche) herauszufiltern. Weiters beseitigt der Zech-Selector alle unbeweglichen Spermien und reichert morphologisch gute Spermien an. Dies gelingt auch mit den herkömmlichen Spermien-Aufbereitungsmethoden nicht.

Ziel dieser Studie war es, herauszufinden, ob der Zech-Selector in der Lage ist, Spermien mit numerisch chromosomale Auffälligkeiten  (= Aneuploidy für Chromosom X, Y und 18) oder strukturell chromosomalen Auffälligkeiten (= DNA Strangbrüche) und auch Spermien mit Vakuolen (= Löcher in Spermienköpfen) herauszufiltern. Das Ergebnis zeigt, dass der Zech-Selector nahezu alle Spermien mit DNA-Strangbrüchen und auch mit chromosomalen Auffälligkeiten eliminiert, und weiters auch morphologisch normale Spermien (WHO Kriterien 2010) signifikant anreichert.

 

Zechselektor- Studie 2

 

In dieser Studie wurden die 3 Samenaufbereitungsmethoden untereinander in Bezug auf DNA-Strangbrüche, Motilität und Morphologie verglichen (Zech-Selektor vs. Doppelter Dichtegradientenzentrifugation vs. Swim-Up). Besonderes Augenmerk wurden auf die DNA-Strangbrüche gelegt, da diese einen negativen Einfluss auf die gesamte Technik der assistierten Reproduktion haben- und ebenso die klinische Schwangerschaft negativ beeinflussen (vgl. Simon et al 2017 A systematic review and meta-analysis to determine the effect of sperm DNA damage on in vitro fertilization and intracytoplasmatic sperm injection outcome).

 

Die Ergebnisse zeigten, dass der Zech-Selektor alle Spermatozoen mit DNA-Schäden signifikant eliminieren konnte. Des Weiteren wurden auch schnell progressive Spermien angereichert und immobile Spermien eliminiert. Außerdem konnte der Zech-Selektor einen größeren Teil der morphologisch normalen Spermatozoen akkumulieren. Weder die Ergebnisse der Dichtegradientenzentrifugation noch des Swim-up waren mit den Ergebnissen des Zech-Selektors vergleichbar.

Nach dieser Studie könnte der Zech-Selektor zur gebräuchlichen Methode der assistierten Reproduktionsmedizin werden. Dieser ist einfach zu handhaben, nicht zeitaufwendig und ein zuverlässiges Werkzeug zur Beseitigung aller Spermatozoen mit DNA-Schäden.

 

Poster wurde am 7. European Andrologie Kongress 2012 (28.November bis 01.Dezember 2012) in Berlin präsentiert