Private Kinderwunsch-Clinic
Dres. med. Josef und Sonja Zech
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Die gestörte Eizellreifung ist ein häufiger Grund für die Unfruchtbarkeit der Frau. Hinter der Störung steht meist eine hormonelle Fehlfunktion in den Eierstöcken. Stehen die Hormone in einem Ungleichgewicht zueinander, kann neben der Eizellreifung auch der Eisprung oder die Bildung des Gelbkörpers negativ beeinflußt werden.
Die Eileiter sind das "Förderband" für die Samenzellen zur Eizelle und für die befruchtete Eizellen in Richtung Gebärmutterhöhle. Sind die Eileiter verklebt oder anderweitig ver- schlossen, kann der Transport der Eizellen erschwert oder unmöglich sein.
Ein Verschluss der Eileiter kann durch Entzündungen, vorangegangenen Eileiterschwangerschaften, Operationen oder durch eine spontane Wucherung der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose) bedingt sein.
Endometriose bedeutet Wachstum der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der
Gebärmutter. Diese Wucherungen können neben Harnblase, Darm und Bauchhöhle
auch die Fortpflanzungsorgane wie Eileiter und Eierstöcke betreffen, so dass eine Empfängnis erschwert wird. Die Ursache für die Endometriose ist weitgehend unbekannt.
Der Gebärmutterhals ist, ähnlich wie bei einem Flaschenhals, für die Spermien auf dem Weg zur Eizelle die engste Stelle. Durch Vernarbung (Operation), Verschlüsse oder Entzündungen kann die Fortpflanzung auch in diesem Bereich behindert werden. Muskelknoten (Myome) in der Gebärmutter sind manchmal der Grund für anhaltende Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten.
In sehr seltenen Fällen sind - in der Regel angeborene- Fehlbildungen an den Fortpflanzungsorganen der Grund für den unerfüllten Kinderwunsch.
Oft wird die Unfruchtbarkeit bei der Frau durch das Auftreten vieler kleiner Zysten (mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen) in den Eierstöcken (polyzystisches Ovar) ausgelöst.