Endometriose

Die neue Hoffnung kommt aus den Zitrusfrüchten

Die neue Hoffnung kommt aus den Zitrusfrüchten

In der aktuellsten Ausgabe der renomierten Fachzeitschrift Human Reproduction (Harris HR et al.: Fruit and vegetable consumption and risk of endometriosis, Human Reproduction, April 2018) wird eine sehr interessante Arbeit über Ernährung und Endometriose präsentiert.

Die Forscher beobachteten insgesamt 70835 Frauen über einen Zeitraum von 22 Jahren. Bei immerhin 2609 Frauen konnte über eine Bauchspiegelung eine Endometriose klinisch nachgewiesen werden.

Über einen Fragebogen zu deren Essgewohnheiten konnte herausgefunden werden, dass bei jenen Frauen, welche eine, oder mehrere Zitrusfrüchte am Tag zu sich nahmen, ein um 22% niedrigeres Endometrioserisiko bestand, als bei jenen Frauen, welche nur einmal pro Woche Zitrusfrüchte verzehrten.

Interessant war auch die Erkenntnis, dass Frauen, welche einmal oder öfter pro Tag Kohl aßen, ein 13% höheres Risiko hatten an einer Endometriose zu erkranken. Bei den restlichen Gemüsesorten konnte keine Auffälligkeit gefunden werden.

Als  Wirksubstanz für diesen erfreulichen Effekt der Zitrusfrüchte konnte das  beta-cryptoxanthin ausfindig gemacht werden.  Es ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Carotinoide und wird im Körper zu Vitamin A umgebaut.

Diese Substanz findet man überwiegend in der

Papaya, Kaki, Roten Paprika (spanischer Pfeffer), Pfirsichen, Mango, Orangen, Mandarinen, Physalis

ferner: Eigelb und Butter.

 

Autor: Dr. Josef Zech, 05. April 2018

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