Welche 6 Anzeichen sprechen für einen Besuch in der Kinderwunsch-Clinic?

In den seltensten Fällen klappt die Familienerweiterung auf Anhieb. Normalerweise brauchen Kinderwunsch-Paare – auch wenn beide Eltern in spe völlig gesund sind – ein wenig Geduld, um schließlich ihr Baby in den Armen halten zu können. Aber wieviel Geduld gehört zum Schwanger-Werden tatsächlich dazu? Zu welchem Zeitpunkt sollte definitiv der Gang zum Arzt oder in eine Kinderwunschklinik angetreten werden? Und gibt es ein „zu früh“, um ärztlichen Rat einzuholen?

 

1) Wenn nach 12 Monaten noch nichts passiert ist…

Pauschal lässt sich die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für die medizinische Abklärung in Sachen Kinderwunsch und Fruchtbarkeit nicht beantworten. Dafür sind die persönlichen Voraussetzungen, körperlichen Verfassungen und auch externen Einflussfaktoren jedes Kinderwunsch-Paares viel zu individuell. Als allgemeiner Leitsatz, der speziell von Paaren unter 35 Jahren als Orientierung verstanden werden kann, gilt jedoch: Wenn sich nach einem Jahr des Versuchens kein Wunschkind ankündigt, empfiehlt sich ein Besuch beim Gynäkologen oder in der Kinderwunsch-Clinic. Nicht vergessen: Um eine mögliche Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit umfassend abklären zu können, ist es wichtig, dass sich auch der Wunsch-Papa medizinisch durchchecken lässt.

 

2) Wenn Kinderwunsch-Paare nicht mehr die jüngsten sind…

Ob eine Schwangerschaft eintritt, hängt unter anderem auch vom Alter der Eltern in spe ab. Gerade bei Frauen ab 35 Jahren kann es durchaus etwas länger dauern, bis der Schwangerschaftstest positiv ist. Da die Familienerweiterung mit zunehmendem Alter (von Mann und Frau) schwieriger wird, sollten Paare über 35 Jahren bereits nach einem halben Jahr des „erfolglosen Versuchens“ ärztlichen Rat einholen. Je älter ein Paar also ist, desto weniger Zeit gilt es bis zum Besuch in der Kinderwunsch-Clinic verstreichen zu lassen. Denn obwohl im Alter die Fruchtbarkeit der Frau sowie die Spermienproduktion beim Mann abnehmen, kann der Traum vom Wunschkind Wirklichkeit werden.

 

3) Wenn enormer psychischer Druck auf den Wunsch-Eltern lastet…

An wem von uns beiden liegt es, dass wir nicht Schwanger-Werden? Warum klappt es bei allen anderen? Können wir vielleicht gar keine eigenen Kinder bekommen? Diese Fragen sind Paaren, die noch auf den lang ersehnten Nachwuchs warten, sicher nicht fremd. Allerdings können Gedanken wie diese mitunter schnell psychischen Druck aufbauen und krank machen. Das Wechselbad der Gefühle zwischen Hoffnung und Enttäuschung sowie die Unklarheit und teilweise sogar das Hinterfragen des eigenen Lebensentwurfs können bei Frauen und Männer enorme seelische Schmerzen oder Depressionen auslösen.

Paare, denen der unerfüllte Kinderwunsch psychisch (stark) zusetzt, sollten mit dem Konsultieren eines Arztes nicht länger warten! Schließlich können die damit einhergehenden Fruchtbarkeits-Untersuchungen Gewissheit geben und Paaren die Last der Ungewissheit von den Schultern nehmen.

 

4) Wenn der weibliche Zyklus unregelmäßig ist…

Soll der Schwangerschaftstest positiv sein, kommt es, neben vielen anderen Faktoren, auf den Eisprung der Frau an. Wann dieser stattfindet, hängt wiederum direkt vom weiblichen Zyklus ab – und der kann bei manchen Frauen recht unregelmäßig sein. In diesen Fällen kann mithilfe einer ärztlich verordneten Blutanalyse festgestellt werden, ob eine Hormonstörung vorliegt.

Tipp: In einem ersten Schritt können zwar Menstruationskalender oder Zyklus-Apps Frauen dabei unterstützen, den eigenen Körper besser kennenzulernen. Den ärztlichen Rat oder gar eine medizinische Behandlung können sie aber nicht ersetzen.

 

5) Wenn medizinischen (Vor-)Erkrankungen im Spiel sind…

Keineswegs auf einen Termin in der Kinderwunsch-Clinic warten, sollten Paare, die entweder regelmäßig Medikamente einnehmen oder von wesentlichen Operationen in ihrer Krankengeschichte oder hormonellen Problemen wissen. Kommt es beim Versuch der Familienerweiterung zu Entzündungen, Infektionen und Schmerzen, ist eine ärztliche Abklärung generell der beste Rat.

Zu den organischen Ursachen, die den Weg zum medizinischen Experten unverzichtbar machen, gehören unter anderem:

 

6) Wenn es bereits mehrere Fehlgeburten gab…

Fehlgeburten sind keine Seltenheit. Viele Frauen mussten bereits vor der Geburt von ihrem Baby Abschied nehmen. Fachlich korrekt bezeichnete Aborte können viele mögliche Ursachen haben. Deshalb ist es wichtig, die körperlichen Gründe für die Fehlgeburt – vor allem, wenn es auf dem Weg zum Wunschkind bereits mehrere Fehlgeburten gab – abklären zu lassen, um allenfalls mögliche Behandlungsschritte in Betracht ziehen zu können. Auch nach mehrmaligen Fehlgeburten ist es Frauen möglich, ein gesundes Baby auf die Welt zu bringen!

 

Bereit für das 1. Mal in der Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech?

Fällt die Entscheidung für einen Besuch in der Kinderwunschklinik, sollten beide Eltern in spe ein gutes Gefühl haben. Der (unerfüllte) Kinderwunsch, die eigene Fruchtbarkeit und die Familienplanung sind persönliche Angelegenheiten, die Ärzte und Mediziner mit viel Feingefühl behandeln sollten. Davon ist auch das Team der Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech überzeugt und begleitet Paare mit viel Einfühlungsvermögen, Erfahrung und Kompetenz ins Familienglück. Wie das 1. Mal in der Kinderwunsch-Clinic abläuft, gibt’s hier zum Nachlesen.